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DIE LINKE. im Bundestag

Heiße Getränke gegen soziale Kälte

Bei minus 10 Grad Außentemperatur war der heiße Tee, den die Mitglieder des LINKEN-Kreisverbands Nürnberg-Fürth zur Aktion vor der Nürnberger Agentur für Arbeit am Dienstagmorgen mitbrachten, für viele Passanten eine willkommene Aufwärmung. So kam es trotz des strengen Frosts zu angeregten Gesprächen mit Menschen, die etwa von Ketten-Befristungen betroffen sind oder bei der Arge ihren Lohn aufstocken müssen, weil dieser nicht zum Leben reicht. „Wir treten für eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro ein“, erklärte LINKE-Landesvorstandsmitglied Oswald Greim, der die kreative Aktion als Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb&Gewerkschaft organisierte. Es sei richtig und wichtig, dass DIE LINKE im Rahmen ihrer Kampagne „Das muss drin sein“ die Existenzängste Vieler in diesem reichen Land klar thematisiere. MdB Harald Weinberg betonte, dass neben dem Vermögen auch die Arbeit gerecht verteilt werden müsse: Es könne nicht sein, dass einerseits Niedriglohn- und Minijobbereiche weiter ausgedehnt würden, während andererseits immer mehr Menschen auch über 40 Stunden hinaus arbeiteten, was durchaus auch etwas mit dem Anstieg der Burnout-Fälle zu tun habe, so der krankenhauspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag: „DIE LINKE will die Debatte für Arbeitszeitverkürzungsmodell wieder anschieben und es den Menschen ermöglichen, Zeit für Erwerbsarbeit, Familie, Freizeit und zivilgesellschaftliches Engagement in ein gesundes Verhältnis zu bringen.“