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DIE LINKE. im Bundestag

Ortstermin im Laufer Krankenhaus

 

Harald Weinberg besucht regelmäßig in den Sitzungsfreien Wochen Krankenhäuser,  weil wie er sagt: „unter der Kuppel des Bundestages eine zweite Realität geschaffen wird. Ich möchte aber den Kontakt zur ersten Realität, sprich den Krankenhäusern vor Ort, halten, um diese in Berlin mehr einbringen zu können.“

 

Als krankenhauspolitischer Sprecher im Bundestag will  er sich ein Bild davon machen, welche Sorgen und Nöte die regionalen Krankenhäuser nach der Einführung des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) im Januar 2016 beschäftigen.

 

Die Vergütung nach nur schlecht messbaren Qualitätskriterien und fehlende finanzielle Anreize: Dies sind nur zwei Kritikpunkte am 2016 eingeführten Krankenhausstrukturgesetz, Harald Weinberg beim Besuch des Laufer Krankenhauses mitbekommt.

 

Thematisiert wurden aber auch die eine gesetzliche Personal bemessungsgrenze und die Aufwertung von Pflegeberufen. „Würden Sie denn eine Mindestbesetzung fordern?“, fragt Hitzschke Weinberg forsch.  „Ich würde das schon fordern, aber es müsse auch eine Ausfinanzierung dafür geben. Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, „ so Weinberg.

 

Esther Kozuschnik, die Pflegedienstleiterin am Laufer Krankenhaus, wünscht sich die Aufwertung des Beruf des Krankenpflegers. „Ich liebe meinen Beruf, aber wegen der heutigen Bedingungen würde ich ihn keinem weiterempfehlen“, sagt sie. Betriebsrat Peter Herbach springt ihr bei: „Die finanzielle Versorgung des Pflegepersonals ist aber genauso wichtig. Es gibt zwar eine neue Entgeltordnung, aber für die Pflegekräfte gibt es nicht mehr Geld.“

 

Bildbeschreibung:

Ortstermin im Laufer Krankenhaus (v.l.): Betriebsrat Peter Drubach, René Wiedmann, Kreisvorsitzender der Linken im Nürnberger Land, Linken-Bundestagsabgeordneter Harald Weinberg, Esther Kozuschnik, Pflegedienstleiterin vom Laufer Krankenhaus, Laufer Chefarzt Werner Diekstall, Michael Hitzschke, Geschäftsführer der Krankenhäuser Nürnberger Land, und Werner Schäfer vom Kreisverband der Linken.